Wieder mal liegen Freud und Leid ganz nah beieinander

von Petra Gilgert (Kommentare: 0)

Mara und Carmen sind über dem Berg - aber die kleine Agnese ist gestern ueber die Regenbogenbrücke gegangen

Ich hätte mir gewünscht nur noch gute Nachrichten zu überbringen - aber das ist leider nicht möglich.

Agnese25OktoberWie Sie sich erinnern, habe ich Ende Oktober, noch vor meiner Reise nach Berlin unser kleinstes Findelkind Agnese an eine Bekannte zur weiteren Pflege übergeben. Aus Angst die Kleine könne sich bei uns zu Hause doch noch anstecken, hatte ich mich zu diesem Schritt entschieden. Heute habe ich erfahren, dass Agnese gestern über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Es ist fast auszuschliessen dass sie sich bei uns angesteckt hatte - der Virus hätte spätestens nach ca. 5-7 Tagen ausbrechen müssen. Agnese war ja nun bereits 2 Wochen bei ihrer Pflegefamilie. Vermutlich hat sie sich dort von einer anderen Katze angesteckt..... Das wiederum zeigt uns, dass man manchmal nichts machen kann, es scheint als sei das Schicksal vorbestimmt. Ich weiss es ist sehr egoistisch und feige - aber ich gebe zu, dass ich erleichtert bin, dass Agnese nicht bei uns gestorben ist. Ich glaube ich hätte das im Moment psychisch nicht verkraftet....ich habe unsere anderen zwei Katzenkinder Liquirizia und Caramella, die uns einfach so weggestorben sind, noch immer nicht verdaut. 

Agnese

 

 

 

 

 

Es geht mir jedesmal wieder genauso nah und ich leide mit den Kleinen - das wird sich wohl auch niemals ändern. 

Machs gut kleines Engelchen...

 

 

 

 

 

 

Ich darf aber auch noch eine gute Nachricht melden. Unsere 2 kranken Kätzchen Mara und Carmen dürften endgültig über dem Berg sein. Mara geht es nun bereits seit 2 Wochen wieder gut. Sie war die Kleinste und Schwächste von allen - aber eine absolute Kämpferin! Sie spielt und frisst und schläeft und hat auch schon wieder zugenommen....Ich halte sie allerdings noch weiter getrennt, bis sie komplett geimpft ist. Lt. Tierarzt sollen wir noch warten, bis sie wieder gut zu Kräften gekommen ist, ehe wir die erste Impfung machen.

MaraNovembre

MaraNovembre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MaraNovembre

 

 

 

 

Schade dass Mara nun ganz alleine ist - noch ca. 3 Wochen, dann darf sie sich hier unter die Familie mischen

 

 

 

 

 

CarmenNovembreCarmen hatte mir einige Tage grosse Sorgen gemacht. In dieser Phase habe ich sie in der Dusche in unserem Bad einquartiert. Zum Glück war es ein Wochenende, als es ihr besonders schlecht ging. So hatte ich ausreichend Zeit mich um sie zu kümmern. Ich habe sie jede Stunde mit Globuli versorgt, ihr mehrmals täglich Kolloidiales Silber verabreicht und sie mit Flüssignahrung versorgt. Sie hat sich gesträubt, - ich musste sie zwingen, aber das Resultat bestätigt, dass das richtig war. Dreimal täglich habe ich ihr eine heisse Wärmeflasche in ihr Bettchen gelegt, sie hat richtig nach der Wärme gesucht. Nach ein paar Tagen wurde sie ein wenig aufmerksamer und kam auch mal aus ihrem Häuschen heraus. Dann begann sie zu miauen und wollte unbedingt die Dusche und auch das Zimmer verlassen. Ich begann dann stundenweise sie herauszulassen. Da sie aber immer noch nicht selbständig fressen wollte, habe ich sie immer wieder ins Bad gesperrt und weiter per Hand gefüttert. Es vergingen weitere 2-3 Tage, dann begann sie endlich wieder selbst zu fressen und inzwischen hat sie wieder gut aufgeholt.

CarmenNovembre

 

 

 

 

 

CarmenNovembre

 

 

 

CarmenNovembre

 

 

 

 

 

Carmen sucht Nähe - links mit unserem Hund Gino und oben mit Belle

 

 

Carmen ist seither sehr anhänglich geworden, viel mehr als vorher. Ihr erster Weg war zu unserem Hund Gino,- sie liebt ihn, wie alle unsere Katzen. Ansonsten versucht sie mit unseren grossen Katzen zu kuscheln, wie hier mit Belle - die wollen aber meist nicht so recht. Ihre Schwester Caramella fehlt ihr sehr...

Nun hoffen wir, dass wir für dieses Jahr alle Viren überstanden haben und dass unsere Kleinen ohne weitere Probleme wachsen und gedeihen können.

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