Strassenkater Thomas

von Petra Gilgert (Kommentare: 1)

Der junge Kater hat gestern ein Zuhause gefunden

ThomasIn meinem Bericht vom 16.11.16 hatte ich Ihnen von unserer Einfangaktion an der Schnellstrasse Aurelia berichtet. Nach einigen erfolglosen Anläufen war es uns letztendlich doch noch gelungen den verletzten rot-weißen Kater einzufangen. Wir haben ihn Thomas getauft. Er wurde kastriert und seine verletzte Pfote versorgt, inzwischen ist er wieder vollkommen gesund. Nachdem er in der Pension im Käfig zwar ängstlich, aber keinesfalls aggressiv reagierte, haben wir beschlossen ein Zuhause für ihn zu suchen, wir wollten ihm ein Leben auf der Strasse ersparen.

 

 

 

 

 

Thomas

 

Auch aus Deutschland kamen Anfragen für diesen hübschen Kerl, aber wie Sie sich vorstellen können, ist es für uns einfacher, wenn wir es schaffen, die Katzen hier vor Ort zu vermitteln. Denn für eine Ausreise benötigen die Katzen zusätzlich eine Tollwut-Impfung, einen Microchip, sowie den EU-Pass - dies alles kostet uns sehr viel Zeit. Aber nicht nur unsere Zeit, sondern auch die der Tiere, die dann länger als notwendig im Käfig ausharren müssen. Natürlich gibt es immer wieder Fälle, die hier in Italien keine Chance auf Vermittlung haben, dann setzen wir natürlich alles daran diese Katzen so schnell wie möglich für eine Ausreise fertig zu machen.

 

 

 

 

 

ThomasvermitteltThomas aber hatte nun das Glück hier in Rom vermittelt zu werden. Ein junger Mann hatte sich für den Kater interessiert. Wir haben ihn über die Herkunft von Thomas informiert und auch sein ängstliches Verhalten beschrieben. Der junge Mann kam gestern in die Pension, um sich selbst ein Bild von Thomas machen zu können. Die Begegnung verlief positiv, es war Liebe auf den ersten Blick. Und so durfte Thomas, der ehemalige Strassenkater, gestern sogleich den Käfig verlassen und mit seinem neuen Besitzer nach Hause fahren. Alles Gute!!!

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Kommentar von Unger Ulla |

Thomas ist wirklich sehr hübsch u mit seinem langen Fell wäre das Leben auf der Strasse auch nicht sehr einfach. Ich finde es gut, wenn die Fellnasen in Italien bleiben können, schon allein um ihnen die lange Reise zu ersparen. Trotzdem bin ich mit meinen beiden sehr temperamentvollen Italienern sehr glücklich
Ulla