Flocke

von Sandra Hansmann (Kommentare: 0)

Leider kam unsere Hilfe zu spät

13.01.20: Traurige Nachrichten

Den gestrigen Anruf mit dem Hinweis in San Nicola sei eine schwer kranke Katze gesichtet worden - hätten wir lieber nicht bekommen.

Valentina ging dem Hinweis nach und fand den schneeweissen Kater an genannter Stelle. Auf den ersten Blick schien er uns gar nicht so schlimm krank zu sein und Hoffnung kam auf. Leider nur kurz, denn als wir Flocke von vorne sahen, war sofort klar - ein Tumor zwischen Nase und Mäulchen.

Wir fingen ihn ein und brachten ihn zu unserem Tierarzt. Um ihn untersuchen zu können wurde er narkotisiert. Der Tumor hatte bereits ein grosses Loch verursacht, auch im Mäulchen waren bereits Wucherungen.

Wir haben schweren Herzen beschlossen sein Leiden zu beenden. Was uns am meisten bekümmert, - ist die Tatsache, dass Flocke wohl wegen seiner Erkrankung ausgesetzt wurde. Wollte jemand den Gang zum Tierarzt vermeiden? Keine Entscheidung treffen? Das Geld der Eutanasie sparen?

Kann derjenige oder diejenige ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen? Ein todkrankes Tier sich selbst zu überlassen ist eine ausgesprochen schäbige und feige Handlung.

Komm gut über die Regenbogenbrücke Flocke, wir hoffen dort geht es Dir besser!

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