Die drei Messi-Katzen

von Petra Gilgert (Kommentare: 0)

Puenktlich zu Weihnachten eine gute Nachricht - alle drei Katzen sind gut untergebracht

Wir haben mehrfach ueber die schreckliche Entdeckung der 3 Messi-Katzen berichtet. Anfang November wurden die Katzen aus dem Messi-Haushalt befreit und wir haben alle drei uebernommen.

KatzenomiDie aelteste Katze, sie wird auf ca. 15 Jahre geschaetzt, wurde bereits ein paar Tage nach Veroeffentlichung unseres ersten Berichtes von einer Bekannten hier in Rom adoptiert. Laut ihren Berichten ist die Katze wieder richtig aufgeblueht. Sie hat ihren Kaefig freiwillig verlassen und haengt seither wie eine Klette an ihrer Retterin.

links - unsere Omi kurz nachdem wir sie uebernommen hatten

 

 

und das ist sie heute - am liebsten auf Elena's Schulter, siehe die beiden Fotos rechts. Vielen Dank Elena!

KatzenomiKatzenomiZuhauseKatzenomiZuhause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CamilloDer schwarze Kater Camillo hat ca. 5 Jahre im Kaefig gelebt. Einen Monat war er bei uns in der Pension in Pflege. Wir liessen ihn untersuchen, kastrieren, auf FIV /FELV testen und ausreisefertig machen. Seine Krallen mussten geschnitten werden, da sie viel zu lang waren, der arme Kater hatte ja keine Moeglichkeit sie abzunutzen.

links Camillo als er zu uns kam

 

 

Wir bekamen eine wunderbare Anfrage fuer Camillo. Anfang Dezember war es dann soweit, er durfte mit Peggy nach Deutschland reisen. Familie P. aus Giessen wollte diesem armen Kater nach seiner schlimmen Zeit im Kaefig eine Chance fuer eine bessere Zukunft bieten. Bei uns im Kaefig war Camillo sehr schuechtern und sass nur in einer Ecke. Wir wussten nicht, wie er sich ausserhalb des Kaefigs verhalten wuerde, hatten leichte Bedenken, wie er mit Kindern und Hund klar kommen wuerde. Aber Camillo hat alle Bedenken schon nach kurzer Eingewoehnungszeit ueber den Hauffen geworfen. Langsam erkundet er seine neue Umgebung und das allerschoenste - er faengt an zu spielen.

CamilloZuhause CamilloZuhause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CamilloZuhause  CamilloZuhause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CamilloZuhause 

 

Camillo so zu sehen ist fuer uns ein wunderbares Weihnachtsgeschenk - ganz ganz lieben Dank an Familie P.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FurioKommen wir zu unserem Problemkater Furio. Nach Angaben der Nachbarn war der Kater knapp 10 Jahre eingesperrt und im Gegensatz zu den beiden anderen, ist er sehr aggessiv und wild geworden. Furio war 2 Monate in der Pension bei uns in Pflege. Wir liessen ihn kastrieren und er bekam homoeopatische Beruhigungsmittel. Auch er wurde geimpft und auf FIV /FELV getestet. Zuletzt ist er wirklich etwas ruhiger geworden, seine Augen waren nicht mehr staendig weit und angstvoll aufgerissen und die Ohren nicht mehr komplett angelegt. Aber trotzdem ist er bei jedem Geraeusch oder schnellen Bewegung wieder in seine Panik zurueckverfallen. Wir haben lange ueberlegt, was wir am besten fuer ihn tun koennen und sind letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass eine Vermittlung in eine Familie nicht in Frage kommt. Die Gefahr, dass er evl. jemanden angreifen und verletzten koennte ist zu gross. Wir glauben einfach, dass wir ihm mit unserer getroffenen Entscheidung einen groesseren Gefallen tun. 

 

Rechts Furio als wir ihn uebernahmen

 


Fahrt19Dez-Furio

 

 

Ein Katzenheim - Katzenasyl in Norditalien hat uns das tolle Angebot gemacht, den Kater aufzunehmen. Dort haben sie mehr Moeglichkeiten als wir, um Furio wieder an ein "normaleres Leben" heranzufuehren. Sergio und ich haben Furio letztes Wochenende nach Genua gebracht, wo er von einer Mirarbeiterin der Tieroase abgeholt wurde. - siehe links im Bild.

 

 

 

 

 

 

FurioKatzdenasylVorerst wird er auch dort in einem Zimmer in einem grossen Kaefig untergebracht. Dort hat er einen abgedunkelten Bereich, um sich zuruckziehen zu koennen. Der Kaefig ist kameraueberwacht und somit wissen wir bereits, dass er sobald er alleine ist, aus seinem Versteck hervorkommt. Irgendwann - wenn die Zeit zeigt, dass Furio bereit ist fuer den naechsten Schritt, wird man ihm die Moeglichkeit bieten ins Freie zu gehen. Er kann dann selbst entscheiden, ob er im Freien leben will, oder ob er ein Dach vorzieht. Wir stehen in staendigem Kontakt mit den dortigen Betreuern, bei denen wir uns hier ganz herzlich bedanken. Alles Gute Furio - wir hoffen in Deinem Sinne gehandelt zu haben!

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